25. November 2021: 30 Jahre D-F-CH Oberrheinkonferenz

Was am 22. Oktober 1975 mit der Unterzeichnung des Bonner Abkommens und der Einsetzung der D-F-CH Regierungskommission begann, führte am 25.11.1975 durch den Zusammenschluss der beiden Regionalausschüsse zur Gründung der D-F-CH Oberrheinkonferenz.

Seitdem hat sich die D-F-CH Oberrheinkonferenz zum zentralen grenzüberschreitenden Informations- und Koordinationsgremium am Oberrhein entwickelt. Seit der Gründung der D-F-CH Oberrheinkonferenz vor heute genau 30 Jahren haben sich der Rahmen und die Ausrichtung der Kooperation gewandelt. 500 Expertinnen und Experten der regionalen und staatlichen Verwaltungen bringen ihr Fachwissen für grenzüberschreitende Projekte in den zwölf Themenbereichen ein, die nationalen Stellen werden - seit dem Basler Abkommen im Jahr 2000 - subsidiär tätig. So konnten eine Vielzahl von regionalen INTERREG-A Projekten am Oberrhein realisiert werden.

Die intensive gemeinsame Arbeit im Gesundheitsbereich während der Covid-19 Pandemie, die Abkommen im Katastrophenschutz, der Einsatz für grenzüberschreitende Projekte im Bereich der nachhaltigen Mobilität sowie die Förderung des Sports und der Jugend zeigen eindrücklich, dass in den 30 Jahren der gemeinsame Lebens- und Wirtschaftsraum Oberrhein Realität geworden ist. Kaum eine andere Grenzregion ist geeignet, durch neue Kooperationsmodelle auf Grundlage gefestigter Strukturen den Zusammenhalt in Europa gemeinsam mit der Schweiz weiter zu stärken.

Der Präsident der Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd Prof. Dr. Hannes Kopf und sein Team von der Grenzüberschreitenden Zusammenarbeit wünschen der D-F-CH Oberrheinkonferenz alles Gute.