Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz

Präsident Kopf ehrt Barbara Fritsch und Martin Grimm aus Limburgerhof.

Für ihre besonderen Verdienste um die Gesellschaft hat Barbara „Bärbel“ Fritsch aus Limburgerhof die Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz erhalten. Durch den Präsidenten der Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd, Prof. Dr. Hannes Kopf, wurde ihr die von Ministerpräsidentin Malu Dreyer ausgestellte Urkunde sowie die zugehörige Medaille am Donnerstag im Beisein von Bürgermeister Poignée im Limburger Rathaus übergeben.

Barbara Fritsch aus Limburgerhof war seit 1980 Pflegefachkraft der Ökumenischen Sozialstation Limburgerhof  und wurde 1983 Leiterin des Pflegedienstes. Noch heute steht die 74-Jährige der Geschäftsführung beratend zur Seite.

„Ihre Tätigkeiten sind geprägt von einer beispiellosen Energie. Sie gehen Ihre Aufgaben mit einem bemerkenswerten Weitblick an und stellen stets die richtigen Weichen. Ihr Engagement für ältere Menschen und Menschen, die an Demenz erkrankt sind, ist beeindruckend“, so Hannes Kopf in seiner Laudatio.

Fritsch hat im Jahr 2003 das „Cafe Vergiss-Mein-Nicht" ins Leben gerufen, ein Angebot für Menschen mit beginnender Demenz, und 2005 eine Gruppe Ehrenamtlicher akquiriert, die mit Pflegekunden spaziert, liest, spielt und sich um sie kümmert. Seit vielen Jahren hält sie Vorträge zum Thema „Demenz“ und hat im Jahr 2008 zusammen mit dem Seniorenbeirat Limburgerhof die heutige Wohngemeinschaft „Pauline" für Menschen mit Demenz in Neuhofen initiiert.
Zudem ist sie in der „Arbeitsgemeinschaft der Ökumenischen Sozialstationen der Pfalz" aktiv und auch Mitglied des „Diakonie-Hauptausschusses" (Aufsichtsgremium für das Diakonische Werk Pfalz). Mit Erreichen des Rentenalters hat sie 2010 die Sozialstation verlassen und zeitgleich den Vorsitz des Seniorenbeirats Limburgerhof übernommen. Zudem ist sie Vorsitzende des Kreis-Seniorenbeirats für den Rhein-Pfalz-Kreis.

„Auch heute noch – 9 Jahre nach ihrem Ausscheiden – werden Sie rund um Limburgerhof noch immer als „Schwester Bärbel" angesprochen. Dies ist ein besonderes Zeichen der Wertschätzung, die zeigt, wie sehr Ihr persönliches Wirken mit dem Außenbild der Sozialstation Limburgerhof verbunden wird“, so Hannes Kopf.

 

Für 32 Jahre ehrenamtliches Engagement zum Wohle der Gesellschaft hat Pfarrer Martin Grimm aus Limburgerhof die Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz erhalten. Durch den Präsidenten der Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd, Prof. Dr. Hannes Kopf, wurde ihm die von Ministerpräsidentin Malu Dreyer ausgestellte Urkunde sowie die zugehörige Medaille am Donnerstag im Beisein von Bürgermeister Poignée im Limburger Rathaus übergeben.

Pfarrer Martin Grimm aus Limburgerhof ist seit 32 Jahren ehrenamtlich für ambulante Pflegedienste verantwortlich. Von 1987 bis 1992 war er Vorsitzender der Ökumenischen Sozialstation Ludwigshafen-Nord, seit 1992 ist er Vorsitzender der Ökumenischen Sozialstation Limburgerhof e. V.

Zu seinen Tätigkeiten gehört seit Jahrzehnten die Vorbereitung und Durchführung zahlreichen Gremiensitzungen. Unzählige Mitgliederversammlungen der Krankenpflegevereine und Kirchengemeinden, Verwaltungsausschusssitzungen, Vorstandssitzungen mit der Geschäfts- und Verwaltungsleitung sowie Bauausschusssitzungen habe Grimm geleitet.

„Dank Ihrer Fürsorge und Leistungsbereitschaft gilt die Ökumenische Sozialstation Limburgerhof heute als außerordentlich moderner und leistungsfähiger Pflegedienst. Das Angebot wurde in den letzten Jahren kontinuierlich ausgebaut, was ganz maßgeblich Ihr Verdienst ist“, so Hannes Kopf. Denn neben der klassischen Pflege und der medizinischen Behandlungspflege bietet die Sozialstation Limburgerhof mittlerweile auch Hauswirtschaft, Betreuungen und Hilfen im Alltag an.

Seit Gründung im Jahr 2017 ist Grimm auch Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der Ökumenischen Seniorenhilfe Limburgerhof und Schifferstadt und ist zudem seit vielen Jahren Vorstandsmitglied der Ökumenischen Arbeitsgemeinschaft der Pfalz.

Seine hervorragende Stärke sei, dass er Menschen einbinden könne und ihnen stets mit Wertschätzung gegenüber trete. „So war es Ihnen schon immer ein Anliegen, die Pflege nicht auf modulhafte Tätigkeiten zu reduzieren und zu pflegende Menschen als unverwechselbare, einzigartige Personen zu sehen. Sie sind Botschafter für eine menschliche Pflege und genießen die Wertschätzung vieler Menschen weit über die Grenzen Limburgerhofs hinaus“, so Kopf.