Vorstand der Stefan-George-Stiftung in Bingen hat getagt - Förderungen für Jugendliche aus Rheinhessen und der Pfalz

Der Vorstand der "Stiftung zur Förderung begabter und bedürftiger Jugendlicher sowie junger Schriftsteller und Publizisten im Stefan-George-Haus in Bingen" hat getagt. Die Leitung hat Vorstandsvorsitzender Professor Dr. Hannes Kopf inne gehabt.

Weitere Vorstandsmitglieder der Stiftung sind der Binger Oberbürgermeister Thomas Feser, die Leiterin des Stefan-George-Gymnasiums in Bingen Renate Seipel und der Vorsitzende der Stefan-George-Gesellschaft Professor Dr. Kai Kauffmann.

Bei der Vorstandssitzung ging es unter anderem auch um die Verwendung der Stiftungserträge. So wurden beispielsweise 2018 neun Schülerinnen und Schüler mit Zuwendungen gefördert. Besonders erfreulich war, dass zwei Schülerinnen auch schriftstellerisch tätig sind. Laut Satzung können begabte und bedürftige Jugendliche gefördert werden, ebenso junge Schriftsteller und Publizisten im Stefan-George-Haus. Die Begabung muss sich nicht auf die gesamte schulische Leistung erstrecken, sondern kann auf einzelne Fächer begrenzt sein. Anträgen ist die Information zum Wohnort, das Geburtsdatum, eine Zeugniskopie sowie eine Erläuterung der Bedürftigkeit beizufügen. Zuwendungen sind für die gesamte "schulische Ausbildung", also zum Beispiel für Lernmittel, Klassenfahrten, Hausaufgabenhilfe und Kurse möglich. Vorschläge können an die Stiftung zur Förderung begabter und bedürftiger Jugendlicher sowie junger Schriftsteller und Publizisten im Stefan-George-Haus, SGD Süd, Friedrich-Ebert-Straße 14 in 67433 Neustadt an der Weinstraße gerichtet werden. Unterstützt werden können begabte und bedürftige Jugendliche aus Rheinhessen und der Pfalz.

Auch würde sich die Stiftung über eine Zustiftung oder Spenden an DE 24 5465 1240 0005 6254 96 freuen.

Ursprünglich wurde die Stiftung im Jahre 1820 gegründet, mit dem Stiftungszweck, Findelkinder und verlassene Kinder in Hospizien oder Familien unterzubringen und für deren Unterhalt aufzukommen. In der Vergangenheit sind begabte und bedürftige, vornehmlich voll- oder halbwaise Jugendliche gefördert worden. Nachdem die Stiftung wenig in Anspruch genommen wurde, erfolgte 1991 eine Zweckerweiterung. Zusätzlicher Zweck ist die Erhaltung und Förderung des geistigen Erbes des großen rheinhessischen Dichters Stefan George durch finanzielle Unterstützung junger Menschen, die sich der lebendigen Pflege der deutschen Sprache und Dichtung in Forschung und Praxis widmen sowie Veranstaltungen literarisch interessierter Jugendlicher und junger Erwachsener.