Ergebnispräsentation der Grundwasserqualität im Oberrheingraben

Neustadt an der Weinstraße/Straßburg - Der Verein für den Grundwasserschutz in der elsässischen Rheinebene (APRONA) hat gemeinsam mit seinen deutschen, französischen und schweizerischen Partnern heute die Ergebnisse eines Monitorings vorgestellt, das von 2016 bis 2018 durchgeführt wurde.

Das Projekt heißt "Entwicklung der Ressource - Monitoring des Eintrags von Spurenstoffen in das Grundwasser des Oberrheingrabens (ERMES-Rhin) - INTERREG V.

Präsentiert wurden die Ergebnisse einer grenzüberschreitenden Bestandsaufnahme der Grundwasserqualität im Oberrheingraben.

Die Projektarbeit erfolgte im Rahmen einer tri-nationalen Arbeitsgruppe, in der das Land Rheinland-Pfalz von der Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd (SGD Süd) und dem Landesamt für Umwelt (LfU) vertreten war. SGD Süd und LfU haben das Projekt als Team begleitet. Sie wirkten beim Erstellen der Arbeitsprogramme sowie bei der Projektkonzeption mit. SGD Süd und LfU stellten die Daten zur Grundwasserbeschaffenheit für Rheinland-Pfalz zur Verfügung und führten diese gemeinsam mit den anderen Projektpartnern mit den Daten aus anderen Regionen zusammen. Ebenso eingebracht haben sich SGD Süd und LfU bei der Erarbeitung grenzüberschreitend anzuwendender Kriterien für die Datenauswertung sowie der Interpretation der Ergebnisse mit Blick auf das oberflächennahe Grundwasser in die Teilregionen sowie den gesamten Oberrheingraben. Auch einen Beitrag leisteten sie bei der Ausarbeitung von Handlungsempfehlungen zur Verbesserung der Grundwasserbeschaffenheit und bei der Berichterstellung.