Sprengstoffrecht: Jetzt ist Feuerwerkssaison - SGD Süd gibt Hinweise zu Genehmigungen und Anzeigen

Wenn Privatleute zum Beispiel bei einer Hochzeits- oder Geburtstagsfeier ein Feuerwerk abbrennen möchten, benötigen sie eine Ausnahmegenehmigung der zuständigen Stadt- oder Kreisverwaltung (außer am 31. Dezember und am 1. Januar).

Die SGD Süd ist für Anzeigen zum Abbrennen von gewerblichen Feuerwerken zuständig.

Inhaber einer Erlaubnis nach § 7 Sprengstoffgesetz oder eines Befähigungsscheins nach § 20 Sprengstoffgesetz müssen Feuerwerke der Kategorien 2 (Silvesterfeuerwerk), 3 (mittleres Feuerwerk) und 4 (Großfeuerwerk) 2 Wochen vorher bei der SGD Süd anzeigen.

Für Silvesterfeuerwerk gilt das nicht am 31.12. und am 01.01.

Sollen die geplanten Feuerwerke in unmittelbarer Nähe von Eisenbahnanlagen, Flughäfen oder Bundeswasserstraßen abgebrannt werden, sind die Feuerwerke 4 Wochen vorher der SGD Süd schriftlich oder in elektronischer Form anzuzeigen.

Eine gesonderte Genehmigung bedarf es hierfür aus Sicht des Sprengstoffrechtes nicht. Die SGD Süd kann jedoch Auflagen machen und auch ein Verbot aussprechen, wenn beispielsweise die im Sprengstoffrecht geforderten Schutzabstände nicht gewährleistet sind.

Die SGD Süd leitet die Anzeigen an die zuständigen Behörden für den Vollzug des Immissionsschutzes, des Natur- und des Brandschutzes, die Wasserwirtschaftsverwaltung und die Verkehrsbehörde weiter. Diese können alle in eigener Zuständigkeit Auflagen machen oder gegebenenfalls Verbote aussprechen. In diesen Rechtsgebieten können eventuell auch Genehmigungen erforderlich sein, um das Feuerwerk abbrennen zu dürfen. Hier wenden Sie sich bitte direkt an die jeweils zuständigen Behörden.

Kontakt:   Regionalstelle Gewerbeaufsicht Neustadt
Telefon:    06321/99-0
Fax:          06321/33398
E-Mail:      referat23(at)sgdsued.rlp.de

Kontakt:   Regionalstelle Gewerbeaufsicht Mainz
Telefon:    06131/96030-0
Fax:          06131/96030-99
E-Mail:     referat22(at)sgdsued.rlp.de