Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz - Präsident Kopf ehrt Inge Hollerith aus Rodalben

Für ehrenamtliches Engagement zur Förderung des Sports und der Gemeinschaft hat Inge Hollerith aus Rodalben die Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz erhalten. Durch den Präsidenten der Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd, Prof. Dr. Hannes Kopf, wurde ihr die von Ministerpräsidentin Malu Dreyer ausgestellte Urkunde sowie die zugehörige Medaille am Donnerstag in den Räumen der Verbandsgemeindeverwaltung Rodalben überreicht.

Die 66-Jährige gebürtige Rodalberin war ihrem Verein, der Turnerschaft Rodalben (TSR), zeitlebens treu und in unterschiedlichen Funktionen eng verbunden. 1970 legte sie die Übungsleiterprüfung für Geräteturnen ab, wurde 1990 Abteilungsleiterin im Bereich Turnen und Gruppenwettbewerbe des TSR und 1995 Oberturnwartin im Turngau Westpfalz.

Seit 1996 ist sie Vizepräsidentin Breitensport im Pfälzer Turnerbund. Die seit 2001 jährlich in der TSR-Halle stattfindende zweitägige Showveranstaltung „It´s Showtime“ wurde ebenfalls von Hollerith entwickelt und ist untrennbar mit ihr und ihrem Verein verbunden.

„Sie haben sich in langjähriger ehrenamtlicher Tätigkeit besondere Verdienste um Ihren Verein, den Turnsport und damit auch um den gesellschaftlichen Zusammenhalt erworben. Ihr Engagement ist ein bedeutender Beitrag zur Förderung unserer Gemeinschaft“, würdigte Kopf die Rodalberin.

Für Ihre zahlreichen Verdienste um das Turnen sei sie bereits mit dem Sportobelisken, der höchsten Auszeichnung des Ministeriums des Innern und für Sport ausgezeichnet worden und selbst dem ehemaligen Staatssekretär im Ministerium des Innern und für Sport, Günther Kern, die schriftliche Anmerkung auf dem Ehrungsvorschlag „mir persönlich im positiven Sinne bekannt“ wert gewesen.

Nun erhalte sie die von Ministerpräsidentin Malu Dreyer verliehene Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz nicht zuletzt deshalb, weil sie ihren Verein weit über die Grenzen der Südwestpfalz hinaus bekannt gemacht und damit zum Vorbild für unzählige Mädchen und junge Frauen geworden sei, die heute zum Teil bereits selbst als Trainerinnen und Funktionärinnen agieren würden, so Kopf.

Vorbilder wie Hollerith seien wichtig für den Sport, und damit für die Gemeinschaft und das Miteinander in unseren Städten und Gemeinden, ihre Ehrung mit der Verdienstmedaille sei daher ein berechtigter Beitrag zur Anerkennungskultur des Landes Rheinland-Pfalz.